Noch mehr Rutschenspaß im Erlebnisbad Schaumberg!

Der Spaß kann weiter gehen: Im Erlebnisbad Schaumberg sind die Baumaßnahmen für die neue Röhrenrutsche abgeschlossen worden und seit Beginn dieser Woche kann der 103 Meter lange Ritt ins kühle Nass des Bades endlich wieder genossen werden.

Bürgermeister Andreas Maldener, Landrat Udo Recktenwald, Laura Berwanger, die Geschäftsführerin der Schaumbergbad Tholey GmbH, und Bad-Maskottchen Käptn Robby gaben die Rutsche wieder für Badegäste frei und nutzen die Gelegenheit, für einen ersten Test:

„Wie auf einer Achterbahn“, lautet das Fazit des Landrates, während der Bürgermeister die Neuheiten der Rutsche hervor hob: Diese wurde nämlich nicht nur mit Lichteffekten ausgestattet, sondern auch mit so genannten „Touch-Points“. Gemeint sind damit insgesamt zehn Schalter, die in der 103 Meter langen Rutsche verteilt wurden. Beim Rutschen kann man versuchen, diese zu betätigen. Ein Display zeigt am Rutschenende nicht nur an, wie viele man geschafft hat, sondern auch die Zeit, die man vom Start bis zum Eintauchen ins Wasser gebraucht hat. „Das verspricht noch mehr Spaß, weil man dabei seine Geschicklichkeit und seine Zeit messen kann“, so Andreas Maldener. 

Gedauert hatte der Neu- bzw. Umbau der Rutsche insgesamt etwa fünf Wochen. Hintergrund war eine TÜV-Prüfung. Sie hatte gezeigt, dass die Rutsche eine Blasenbildung auf der Rutschfläche aufwies. Die Haustechniker der Schaumbergbad Tholey GmbH konnten die Blasen zwar kurzfristig entfernen und überprüften die Rutsche regelmäßig auf erneute Schäden. Diese Vorgehensweise stellte jedoch nur eine Übergangslösung dar, da jederzeit mit weiteren Mängeln gerechnet werden musste.

Als langfristige Lösung und um die Sicherheit der Gäste dauerhaft gewährleisten zu können, hatte der Gemeinderat darum eine Teilerneuerung der bestehenden Wasserrutsche beschlossen. Mit ihren 103 Metern Länge zählt sie zu den Hauptattraktionen des Bades und wird von den jüngeren Badegästen ebenso gerne genutzt wie von den höheren Semestern.

Die alte Rutsche wurde darum teilweise zurückgebaut und durch einen Ersatzbau erneuert. Die vorhandene Stahlkonstruktion, die Fundamente sowie der Start und die Landung bis zur Durchdringung konnten dabei erhalten bleiben, sodass auch der Rutschverlauf im Wesentlichen unverändert blieb.

„Zudem wurde die neuen Anlage mit einer Wärmedämmung ausgestattet, was den Energieverbrauch im Bad reduziert“, so Andreas Maldener.